Wer bin ich?

Meine Geschichte

Mein Leben hat mich vor ein paar Jahren extrem herausgefordert. Ich hatte als Lehrerin einen schönen und sicheren Job, war erfolgreich, hatte eine schöne Wohnung usw. Aber ich war unglücklich. Frustriert. Immer wieder krank. Nach außen war ich zwar meist fröhlich und stark, aber in mir kauerte mein wahres, zutiefst verletztes, inneres Kind.

Lange Zeit dachte ich, ich wäre mein Körper, dieser Fleischklops, in dem ich steckte. Hilflos, äußeren Umständen ausgeliefert, von anderen Menschen abhängig usw. Bis ich während meiner Transformation feststellte, dass es da noch mehr gibt. Dass dieses ICH, das da in meinem Körper steckt, ja meine Seele ist. Dann begann meine intensive Reise zu mir selbst - in meine wahre Essenz, in mein Seelendasein. Wie bei einer Abenteuerreise durchquerte ich Täler und Schluchten der Vergangenheit, kam mit Ahnen in Kontakt, musste das EGO bezwingen und durfte sämtlichen Gefühlen ihren rechtmäßigen Platz in meinem Herzen zuweisen. Aber von vorne…

Am tiefsten Punkt meines Lebens hatten mich Krankheit und emotionale Abgeschlagenheit fest im Griff. Ich war körperlich extrem ausgelaugt und erschöpft und gab schließlich den Kampf ums Stark Sein auf. Und dann – wie aus dem Nichts – war es auf einmal da, mein unaufhaltsames „WARUM“. Meine Superpower, gegen die nichts und niemand eine Chance hatte, auch ich selbst nicht. Lange war sie weg, lies mich „einfach so dahinleben“. Ich hab sie vermutlich irgendwann abgelegt, denn als Kind war es anstrengend, dieses ständige „Warum“ – auf das es doch keine so richtigen Antworten gab. Ich sei ein „Gscheithaferl“, wolle immer alles gaaanz genau wissen. Ich habe allen Löcher in den Bauch gefragt, die ich letztendlich dann irgendwann selbst hatte – im Darm. Die Liste meiner Symptome war lang, die Aussage meiner Ärzte nicht zufriedenstellend: lebenslanger Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel und Abhängigkeit von Medikamenten. Neben den körperlichen Symptomen waren da auch noch diese – meine – Emotionen, die mit mir Katz und Maus spielten. Egal, ob mich jemand kritisiert hat oder ich „nur“ ein Anliegen vorbringen wollte – mir stiegen die Tränen hoch. Selbst wenn es gar nicht um mich persönlich ging – ich habe ständig mitgelitten.

Mein WARUM wollte das alles irgendwann nicht mehr akzeptieren – ICH wollte das nicht mehr akzeptieren und konnte es auch nicht mehr. Also gut… was hatte ich schon zu verlieren. Ich beschloss, jedem einzelnen Symptom nachzugehen – diesmal aber anders. Ich suchte Hilfe bei Heilpraktikern, Kinesiologen, Energiearbeitern und fing an zu meditieren. Schnell stellte ich fest, dass ich bisher überhaupt kein Gespür für meinen Körper hatte, was er tatsächlich brauchte, was ihm gut tat und was nicht. Im Grunde hatte ich kein Gespür für MICH selbst. Ich spürte mich selbst nicht.

Und wieder die Frage: WARUM?

Ein Achtsamkeitskurs hat mich 2017 schließlich wieder mehr mit meinem Körper in Verbindung gebracht. Ich verstand meinen Körper als Symptomgeber, weil ich endlich HINhörte und ZUhörte. Ich erkannte, dass es das Leben nicht böse mit mir meinte. Im Gegenteil, es schickte mir ständig Signale, aber ich konnte sie schlicht nicht deuten. Die Symptome kamen daher immer wieder; so lange, bis ich mir die Wurzeln anschaute.

Und plötzlich hat sich etwas in mir gelöst.

Mein JA zu mir und zu meinen Gefühlen gab schließlich das Tor zu meinen bisher verdrängten Kindheitserinnerungen frei und damit zur Erkenntnis, WARUM ich keine Beziehung zu meinem Körper hatte. Denn meine Zellen erinnerten mich, Welle für Welle, an emotionale, körperliche und sexuelle Grenzüberschreitungen in Kindheitstagen. Mein WARUM hat mich also nicht getrügt, denn tief in mir wusste ich schon immer, dass irgendwas nicht stimmte. Durch die intensive Auseinandersetzung mit meinem Körper und meiner bisher verdrängten Geschichte, konnte ich mir selbst und meinem Gefühl endlich wieder vertrauen. Ich ging durch eine unglaublich heilsame Transformation und verstand endlich, WARUM ich so war, wie ich war. Was für eine BeFREIung!

Diese BewusstSeinsReise erlebte ich neben meinem gewöhnlichen Berufsalltag – meine Gefühle zu unterdrücken und zu „funktionieren“ hatte ich ja schließlich gelernt. Bis zum „Aufwachen“ Anfang 2020. Diesmal war es mein Kopf, der „STOPP“ schrie. Denn ich lebte im „Außen“ noch etwas, was ich in meinem Inneren bereits transformiert hatte.

Also STOPP.

Ich erkannte, dass in der Schule nur ein Teil unseres Daseins gelebt und gelehrt wird. Die Spiritualität, das Wissen über unsere Seele, unser Schöpferbewusstsein und all die wundervollen Möglichkeiten im Leben finden dort keinen Raum. Also raus aus der alten Arbeit und dem alten Umfeld. Und jetzt? Chaos. Stillstand. Leere. Ein Anflug von Panik - ich wusste nicht wie es weitergehen soll. Ich war immer sehr gerne Lehrerin, aber mit meinem neuen Bewusstsein hatte auch ich in diesem "alten" System keinen Platz mehr. Etwas Neues war aber auch noch nicht da - vermeintlich.

Ich hatte ja die Jahre vorher nebenbei sämtliche Kurse und Ausbildungen absolviert und hätte theoretisch sofort starten können. Die größte Hürde galt es aber erst noch zu überwinden - die Angst vor meiner eigenen Größe. Aber auch das schaffte ich, weil ich wollte! Denn mein unabdingbares Ziel war und ist immer noch: Freiheit. Frei von Altlasten, von Körpersymptomen, von Verhaltensmustern meiner Familie und meiner Ahnenlinien, frei von gesellschaftlichen Erwartungen - frei auf allen Ebenen.

Was ich gerne mache? Anderen Menschen helfen, ein leichteres Leben zu führen. In der Schule waren es die Kinder und bei unzähligen Fortbildungen die anderen Lehrer - was ja auch wieder den Kindern zu Gute kam. Meine Vision war "eigentlich" schon immer klar: Jede Seele - ob Mensch oder Tier - soll ein selbstbestimmtes und freies Leben führen und alle Fähigkeiten und Talente ausleben können. Jeder soll so sein können, wie er/sie/es eben ist. Also all das, was ich irgendwie nicht hatte oder konnte. Klar! Und da war er plötzlich, mein Weg. Diese Homepage ist ein Teil davon.

Vertrauen. Meine Seele kennt meinen Plan.

In einem Jahr Auszeit konnte ich endlich meine emotionale Achterbahnfahrt der letzten Jahre verarbeiten und „ausheilen“. Unterstützt hat mich dabei mein Seelenhund Lenny. Er kam im Sommer 2020 zu mir und erfüllt mich seitdem mit seiner unendlichen und bedingungslosen Liebe. Durch ihn habe ich auch den Seelenkontakt zu den Tieren entdeckt.

Diese Reise war nicht einfach. Nein, sie war anstrengend und kräftezehrend. Aber auch unglaublich wertvoll! Genau wie beim Aufstieg zu einem schönen Berggipfel – oben angekommen wird man unendlich reich belohnt. Egal was noch kommt, ICH entscheide jetzt, wie ich damit umgehe. Ich bin innerlich so gewachsen, dass ich mich nicht mehr verstecken muss. Meine Gefühle und mein Körper sind jetzt meine Freunde. Ich kann endlich so sein, wie ich wirklich bin. Und das bin ich:

Seele, Licht, Lichtarbeiterin, Sprachrohr der Seelen, Energiearbeiterin, Frau, Bettina. Und frei.

Diese Erkenntnisse sind es, die ich heute weitergeben möchte.

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